Die Geschichte der Pferderennen im Überblick

Allgemeines über Pferderennen

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Pferde spielen in der Geschichte der Menschheit seit Jahrhunderten beim Thema Fortbewegung eine sehr wichtige Rolle. Ganze Kriege wurden hoch zu Ross ausgetragen oder man denke einfach an die Wichtigkeit der Vierbeiner als Zugtiere vor Kutschen und Karren. Was läge also näher, als sich auch auf dem Rücken der Tiere in sportlichen Wettkämpfen zu duellieren. Die Überlieferungen von Pferderennen gehen daher auch einige Jahrhunderte zurück. Pferderennen gilt als eine der ältesten Sportarten überhaupt.

Die Anfänge des Pferdesports

PferdewettenDie Duelle auf dem Pferd gehörten zu jeder Epoche der Menschheit. Insbesondere handelte es sich dabei früher um eine Sportart der Könige und Adligen. Die Pferderennen waren die Highlights der alten griechischen Olympischen Spiele von 638 vor Christi.

Die Ursprünge der modernen Pferderennen sind im zwölfen Jahrhundert zu finden, den englischen Kreuzrittern sei Dank. Von ihren Raubzügen durch die Welt kehrten Sie damals mit arabischen Tieren zurück. Erstmals in der Geschichte konnte von einer direkten Zucht gesprochen werden. In den folgenden Jahrhunderten wurden insbesondere arabische Hengste importiert, um diese mit britischen Stuten zu decken. Idealerweise wurde damit Geschwindigkeit und Ausdauer kombiniert. Schon damals wette der Adel beim Vergleich zweier Pferde auf das Bessere von beiden. Dies hatte zwar noch nicht viel mit dem Rennsport von heute zu tun, aber die wichtigsten Punkte, nämlich ein Duell der Tiere mit einer entsprechenden Wette hat es schon damals gegeben.

Queen Anne – die Mutter der Pferderennen

Von professionellem Pferderennsport konnte man erstmals um das Jahr 1700 sprechen. Queen Anne, die damalige Herrscherin des britischen Reiches, gab die Erlaubnis zum Match Racing. Die Rennbahnen sprießen in England geradezu aus dem Boden. Die Läufe im Königreich sind aber schon gut einhundert Jahre älter. Das erste Rennen, welches den Weg in die Geschichtsbücher fand, wurde in New Market am 18. März 1622 zwischen Lord Salisbury und dem Marquisvon Buckingham ausgetragen. New Market gilt als Zentrum des britischen Reitsports. Die Rennbahn trägt den Namen Rowley Mile, abgeleitet von Namen des Lieblingspferdes von König Charles II., Old Rowley.

Bereits 1750 organisierten sich die Reiter im Jockey Clubs. Die Vereinigung, welche bis heute alle englischen Rennen kontrolliert, gab klare Regeln und Richtlinien für den Sport vor. Die Rennbahnen wurden in verschiedene Klassen eingeteilt. Die Rennregeln und Pferdegruppen haben bis heute Bestand. Gleichzeitig schrieb der Jockey Club auch Regulierungen bei der Zucht der Tiere vor. Erstmals in der Geschichte wurden die Stammbücher für die Pferde eingeführt. Als erste Rennserie der Welt gilt der englische Triple Crown, welcher aus folgenden Läufen bestand: 2.000 Guineas, das Epsom Derby und die St. Leger Stakes. Die Läufe waren für männliche und weibliche Tiere offen. Die Fohlen duellierten sich gleichzeitig beim 1.000 Guineas und beim Epsom Oaks.

Die Geschichte des Rennsports in Deutschland

Die älteste Rennstrecke auf dem europäischen Festland ist an der Ostsee zu finden. Sie verbindet das Ostseebad Heiligendamm und Bad Doberan. Der erste organisierte Wettkampf ist vom 10. August 1822 überliefert. Die bekannteste deutsche Rennbahn wurde aber Iffezheim, wenige Kilometer von Baden-Baden erschaffen. Investor war der damalige Spielbankpächter Jacques Bénazet, welcher seinen adligen Gästen ein besonderes, zusätzliches Erlebnis schaffen wollte. Bis heute zählt die Rennstrecke vor den Toren der badischen Kurstadt zu den anerkanntesten weltweit.

Die Bedeutung des Pferderennsports heute

In Deutschland existieren rund 50 Trab- und Galopprennenbahnen. Der Sport ist professionell organisiert und schon längst keine spezielle Freizeitbeschäftigung der Schönen und Reichen mehr. Trotzdem ist es richtig, dass der Unterhalt der Tiere relativ teuer ist. Anderseits können bei den Rennen nicht unerhebliche Preisgelder gewonnen werden. Auf jeder Rennbahn kann gewettet werden. Die Gewinne aus dem Wettgeschäft fließen in den sogenannten Totalisator, welcher von German Racing verwaltet wird. Die Gelder kommen den Züchtern und Trainern direkt zu Gute.

Obwohl der Pferderennsport in der Öffentlichkeit manchmal etwas stiefmütterlich behandelt wird, reiht er sich doch beim Zuschauerinteresse auch in Deutschland unter den beliebtesten Sportarten ein. Die größte Wertschätzung erhalten die Pferderennen jedoch in Kanada, Großbritannien, Irland, den USA, Australien, Neuseeland und in Südafrika.

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