Regeln und Besonderheiten bei Trabrennen – ein Ratgeber

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Die Trabrennen unterscheiden sich in mehreren Bereichen vom bekannteren Galoppsport. Für Wettfreunde ist zu beachten, dass es aufgrund der sehr strengen Regelauslegungen sehr oft zu Disqualifikationen kommt. Diese können beim Tippen ungewollt Totalverluste bescheren, anderseits verhelfen Sie so manchen Außenseiter auf einen Podestplatz. Diese Grundüberlegung sollte vor der Wettabgabe nie außer acht gelassen werden. Wir wollen Ihnen nachfolgenden die wichtigsten Regeln und Besonderheiten der Trabrennen vorstellen.

Der Jockey sitzt hinter dem Pferd im Sulky

Regeln

Im Gegensatz zum Galoppsport werden die Pferde bei den Trabrennen nicht geritten. Der Jockey sitzt im Sulky und steuert das Pferd von hinten. Beim Sulky handelt es sich um einen zweirädrigen Wagen, welcher vom Tier gezogen werden muss. Die Einflussnahme während der Rennen ist daher für den Jockey bedeutend schwieriger als beim Galopp. Trotzdem ist die Stärke des Fahrers entscheidend für den Ausgang eines Laufes.

In Frankreich ist das Trabrennen ohne Sulky mittlerweile in Mode gekommen. Auch einige deutsche Reiter verzichten mittlerweile auf den „Anhänger“. Prinzipiell darf das Pferd auch im Sattel geritten werden, was jedoch für den Jockey äußerst schwierig ist. Das Tier muss ständig zurückgehalten werden, damit es nicht in den Galopp verfällt.

Vorgeschriebener Gang – Der Trab

Während es im Galopprennsport nur um Tempo geht, ist bei den Trabrennen die Gangart der Pferde vorgeschrieben. Es darf nur getrabt werden. Wenn die Pferde einen unreinen Lauf an den Tag legen oder Einspringen droht die Disqualifikation. Dabei sollte der Wettfreund die Unterschiede zwischen den Rennbahnen in Europa und den USA beachten. Führt ein Gangfehler hierzulande sofort zur Qualifikation, wird das Pferd in Amerika lediglich einen Platz zurückgestuft. Dies kann bei Platzwetten direkten Einfluss auf Gewinn oder Verlust haben. Weitere Bestrafungen drohen bei folgenden Vergehen:

  • unkorrektes Fahren beim Einlauf
  • häufiges Benutzen der Peitsche
  • Behinderung eines Konkurrenten
  • Vorschriftswidriges Erstatten einer Beschwerde

Anhand dieser Punkte ist erkennbar, dass die Ergebnisse der Rennen im Nachhinein oft noch korrigiert werden können.

Die Handicaps, Distanzen und Startmethoden der Traber

Regeln Besonderheiten

Ähnlich wie bei den Galopprennen werden auch die besten Traber mit entsprechenden Handicaps versehen. Dies erfolgt in Form des Distanzausgleiches nicht durch zusätzliche Gewichte. Die Favoriten müssen entweder aus der zweiten Startreihe oder von den ungünstigen Außenbahnen starten.

In den USA sind die Trabrennen meist auf die Meilendistanz angesetzt. In Europa schwanken die Streckenlängen zwischen 1.600 und 2.300 Metern. Dabei wird zwischen Flieger-, Meiler- und Steherrennen unterschieden.

Ein guter Start kann schon über Sieg und Niederlage entscheiden. Grundsätzlich kommen beim Trabrennsport zwei Methoden zur Anwendung, der Auto- und der Bänderstart. Beim Autostart fährt tatsächlich ein Auto mit ausgeklappt Gittern vor den Pferdegespannen. Das Rennen wird frei gegeben, in dem der Wagen beschleunigt und die Gitter einklappt. Beim Autostart wird von den Jockeys meist schon vor dem eigentlich Rennbeginn taktiert, um sich eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

Der Bänderstart ist dahingehend sicherer, da er genaue Startplätze garantiert und beispielsweise favorisierte Gespanne in der zweiten Reihe festhält.

Die Läufe werden entweder auf Gras- oder Sandböden ausgetragen.

Getrabt wird das ganze Jahr – die wichtigsten Rennen

Im Gegensatz zum Galoppsport finden Trabrennen ganzjährig statt, also auch in den Wintermonaten. Die Weihnachtsrennen in Berlin Karlshorst am 24., 25. und 26. Dezember beispielsweise haben eine langjährige Tradition. Das wichtigste deutsche Rennen ist jedoch doch das Traber Derby, welches im Sommer in Berlin Mariendorf ausgetragen wird.

Die inoffizielle Trabweltmeisterschaft findet jährlich im Januar in Frankreich statt. Beim Prix d’Amérique in Paris – Vincennes steht sich die weltweite Elite gegenüber. Neben dem Prestige geht es auch um riesige Gewinnsummen.

Weitere wichtige Trabrennen sind:

  • Gran Premio della Lotteria Nazionale in Agnano / Italien
  • Rex Rodneys Aerespris in Forus / Norwegen
  • Hambletonian in Meadowlands / USA
  • Svenskt Trav Derby in Jägersro / Schweden
  • Nat Ray in New Jersey / USA
  • Trot Mondial Montreal / Kanada

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