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Die wichtigsten Pferdewetten-Begriffe im Überblick
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Pferdewetten sind nichts für Amateure. Wer dauerhaft erfolgreiche auf Pferderennen seine Wetten platzieren möchte, benötigt nicht nur ein Faible für die Sportart, sondern insbesondere Fachwissen. Erfolgreiche Wettprofis zeichnen sich meist durch ihre jahrelange Erfahrung aus. Zum Insider können wir Sie an dieser Stelle zwar nicht machen, wir möchten Ihnen aber die wichtigsten Pferdewetten – Begriffe erläutern, so dass Ihnen der Einstieg ins Wettvergnügen um Einiges leichter fallen wird.
Vorwette: Die Vorwette wird nicht am Renntag zwischen den einzelnen Läufen platziert, wie es auf den meisten Rennbahnen üblich ist, sondern bereits im Vorfeld beim Rennverein oder online abgegeben. Anhand der Vorwetten lassen sich oft Geheimfavoriten ablesen, ein Fakt, welchen sich erfahrene Wettprofis oft zu Nutze machen.
Siegwette: Die Wettart ist der beliebteste Markt im Pferderennsport. Der eigene Favorit oder das Lieblingspferd wird mit einem Einsatz versehen. Dabei werden von den Buchmachern feste Quoten angeboten, welche beim Erfolg des Pferdes ausgezahlt werden. Der Starter muss gewinnen, um die Wette erfolgreich zu gestalten.
Platzwette: Die Platzwette mindert das Risiko enorm ab, ist aber grundsätzlich mit etwas geringeren Quoten versehen. Sie haben bereits gewonnen, wenn ihr Pferd am Ende auf einem der ersten drei Plätze landet.
Platz-Zwilling: Diese Wette ist sehr beliebt, wenn das Rennen zwei Favoriten hat. In dem beide Starter ausgewählt werden, können die Pferde auf einen der ersten drei Ränge getippt werden. Dabei ist es unerheblich auf welchen Platz die Rennteilnehmer letztendlich genau landen.
Zweierwetten: Beim Wettmarkt handelt es sich um eine erweiterte Siegwette. Der Einlauf der ersten beiden Pferde muss in der richtigen Reihenfolge getippt werden. Die Dreier- und Vierwette funktionieren analog, wobei das Risiko und die Quoten parallel enorm steigen je mehr Plätze auf dem eigenen Tipp einbezogen werden.
Totes Rennen: Wenn zwei Rennteilnehmer gleichzeitig die Ziellinie überqueren, wird das Rennen als "tot" gewertet, man könnte von einem Unentschieden sprechen. Für Wettfreunde hat dies in den meisten Fällen Nachteile. Der Wetteinsatz wird automatisch halbiert. Der Gewinn wird nur auf 50 Prozent der Summe ausgezahlt. Die andere Hälfte des Einsatzes gilt als verloren. Dabei kann es vorkommen, dass der Spieler am Ende verliert, obwohl die Wette an sich richtig war.
Handicap: Von einem Handicap wird im Pferderennsport dann gesprochen, wenn die Favoriten unter entsprechend schwierigeren Voraussetzungen starten müssen, um die Chancengleichheit gegenüber schwächeren Teilnehmern zu wahren. Beim Galopprennen werden die Pferde mit zusätzlichen Gewichten ausgestattet. Im Trabrennsport müssen Sie auf den ungünstigeren Bahnen oder in der zweiten Reihe starten und somit eine größere Distanz zurücklegen.
Bankpferd: Bankpferde können auf Kombinationsscheinen ausgewählt werden. Wenn es absolut sicher erscheint, dass der Starter sein Rennen gewinnen wird, kann das Pferd als Bank genutzt werden, um die Quoten der anderen Gewinnreihen zu erhöhen. Verliert das Bankpferd jedoch seinen Lauf, hat das komplette Ticket verloren, egal welche Ergebnisse die anderen Pferde erzielt haben.
Finish Wette: Der Wettmarkt beinhaltet die jeweils drei letzten Läufe eines Renntages, in welchem der Sieger vorausgesagt werden muss. Die Kombination verspricht Spannung bis zum letzten Moment und wurde von den Rennveranstaltern als Marketinginstrument genutzt, um die Gäste bis zum letzten Moment auf der Bahn zu halten.
Gruppenrennen: Die Rennen im Galoppsport sind die Gruppen I bis III eingeteilt. Je nach Tradition des Laufes, der Leistungsstärke der teilnehmenden Pferde sowie der Dotierung erfolgt die Klassifizierung. Die stärksten Rennpferde starten in der Gruppe I.
Listenrennen: In dieser Kategorie starten die etwas schwächeren Pferde, welche noch nicht in einer Gruppe eingeordnet sind.
Trabrennen: Beim Trabrennsport dürfen die Tiere üblicherweise nur eine Gangart anwenden, den Trab. Verfällt ein Pferd beispielsweise in den Galopp wird es automatisch disqualifiziert. Für Wettfreunde ergeben sich dadurch zusätzliche Risiken aber auch Gewinnchancen. Üblicherweise sitzt der Jockey beim Traben nicht auf dem Pferd, sondern wird im Sulky gezogen.
Galopprennen: In der Regel werden die Pferderennen automatisch mit dem Galoppsport verbunden. Beim diesem klassischen Rennen in der schnellsten Gangart geht es einfach darum als erster die Ziellinie zu überqueren. Behinderungen von anderen Startern sind dabei untersagt.
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